Ford 20m P5 Cabrio "Taunus Stromer"
P5_20m_Cabrio Roh gesamt
P5_20m_Cabrio Stützen

Ein neues Projekt für 2015/2016:

ein zerflextes P5 Cabrio (es war hoffnungslos verrostet) und eine ordentliche Limousine wurden als Paket angeboten. Einzelne Arbeiten waren schon durchgeführt, so dass es kein Zurück mehr gab.

Das Verdeckgestänge ist bis auf ein gebrochenes Scharnier gut erhalten. Die meisten der anderen Blechteile können nur als Muster dienen.

Rechts: inzwischen sind die Karosseriearbeiten abgeschlossen und die Schweissstellen verzinnt. Nach der restlichen Demontage geht es zur KTL-Beschichtung

Eine Besonderheit gibt es noch: das P5 Cabrio wird zum Elektroauto umgebaut. Und zwar so, dass keine Änderungen an der Karosserie vorgenommen werden müssen.

Links: das Cabrio wird überdehnt, bevor die neuen Versteifungen eingeschweisst werden.

Rechts: der neue Verdeckkasten und der Blechstreifen vor dem Kofferraum werden angepasst.

P5_20m_Cabrio Blechteile
P5_20m_Cabrio alt gegen neu
P5_20m_Cabrio Streben
P5_20m_Cabrio Verdeckgestänge
P5_20m Cabrio Querstrebe
P5_20M Cabrio E-Motor
P5_20M_Cabrio Ladeanschluss
P5_20m_Cabrio Batteriekasten vorne

Links: während die Verstärkungsprofile eher einfacher gehalten sind, hat die Anfertigung der Formteile für den Verdeckkasten doch mehr Zeit in Anspruch genommen. Nun ist der Bausatz fertig. Die originalen Blechteile waren bis auf die Aufnahme des Verdecks nicht mehr verwendbar.

 

Rechts: Anpassung des Blechstreifens zwischen Kofferraum und Verdeckkasten. Das Blech bestimmt massgeblich die Linie und wird daher sehr akkurat eingepasst. Beim Schlacht-Cabrio wurde die Form teilweise mit 2cm Zinn modelliert. Wir können uns mehr Zeit für die Anpassung nehmen, so dass hier deutlich weniger Zinn benötigt wird.

Links: alt gegen neu. Der seitliche Verdeckkasten mit der Aufnahme des Verdeckgestänges musste komplett nachgebaut werden. Das Original war nur in Fragmenten erhalten und auch die verbliebenen Bleche waren nur papierdünn. Schönen Dank, dass die Bleche seinerzeit nur im sichtbaren Bereich lackiert waren.

Rechts: der hintere alte Verdeckkasten. Auch hier alles rostig oder durch Lautsprecherlöcher zerstört. Daher wurde entschieden, alle Bleche nachzubauen. Offensichtlich stand das Cabrio jahrelang sehr feucht. Auch gut zu sehen: ausgiebige Verwendung von Zinn, um eine stimmige Form zu erzielen.

Links: beim Einschweissen des Verdeckkastens mit der Verdeckaufnahme wird die Karosserie wieder leicht überdehnt, damit danach ein sauberer Verlauf von Seitenwand, Tür und Kotflügel vorne gewährleistet ist.

 

Rechts: der seitliche Verdeckkasten mit Verdeckaufnahme vor dem Einschweissen. Der obere Rand wird erst nach dem Einschweissen mit der Seitenwand bündig abgeschnitten.

Links: Bevor alles endgültig fixiert wird, erfolgt die Montage des alten Verdeckgestänges. Es wird sicher gestellt, dass die Dichtungsgummis bündig an der Seitenscheibe anliegen und dass das Verdeckgestänge die richtige Spannung erhält. Alles passt.

 

Rechts: Nach der Demontage der Verdecks können nun die Bleche endgültig sauber verschweisst werden. Hier der “Blechbuckel” vor dem Kofferraum. Ziel war es die Biegungen so genau anzufertigen, so dass mit wenig Zinn das Finish erfolgen kann.

Links: die Verstrebungen zwischen den Sitzgestellen wurde angepasst. Komplett aus 1,5mm Blech angefertigt verbinden sie orginalgetreu die beiden Längsverstrebungen.
Als letztes Bauteil wird die alte Verstrebung zwischen Armaturenbrett und Kardantunnel angepasst und anschließend eingeschweisst. Der Kardantunnel hat zuvor wieder ein 1mm Verstärkungsblech erhalten. Das alte Verstärkungsblech war jedoch nicht mehr zu retten und musste neu angefertigt werden.

 

Rechts: Die Rücksitzlehne muss ebenfalls komplett neu angefertigt werden, da das Holz verquollen und die Blechstreifen zur Fixierung weggerostet waren. Den Rest muss am Schluss der Sattler mit einem neuen Bezug erledigen.

Links: der E-Motor wird mittels einer speziell angefertigten Adapterplatte an das Getriebe angeflanscht. Als nächstes werden die Adapter für die Motorhalterung gebaut, die dann auch den vorderen Batteriekasten und die Controller-Box tragen werden. An der Karosserie wird nichts geändert.

 

Rechs: der hintere Batteriekasten passt genau zwischen die Radkästen. Dies sorgt für eine ausgeglichene Gewichtsverteilung. Der Tank wird durch eine Bodenplatte ersetzt. Auch hier wird nichts an der Karosserie geschweisst, sondern nur die original vorhandenen Befestigungen genutzt.

Links: der Ladeanschluss über eine Drehstromdose erfolgt durch den Tankstutzen. Nach Abklappen des Nummernschildes kann das Auto geladen werden. Somit ist von aussen keine Änderung zu erkennen.

 

Rechts: das Gaspedal wird durch ein spezielles Potentiometer ersetzt. Dieses wird mittels einer Adapterplatte in den beiden Befestigungslöchern im Bodenblech fixiert.

Links: der vordere Batteriekasten stützt sich auf den beiden originalen Motorträger ab. Rechts daneben wird das Steuergerät sitzen. Davor ist Platz für den Kühler. Der E-Motor darunter ist nun gar nicht mehr zu erkennen.

 

Rechts: die Rohkarosserie nach der KTL Beschichtung

P5_20m_Cabrio Werkstatt
P5_20M_Cabrio Verdeckkasten neu
P5_20m_Cabrio Anpassung Heck
P5_20m_Cabrio Verdeckkasten alt
P5_20m_Cabrio Verdeckkasten
P5_20m_Cabrio Kofferraumbrücke
P5_20m Cabrio Anpassung Rückbank
P5_20M_Cabrio Batteriekasten Kofferraum
P5_20M_Cabrio Pedal
P5_20m_Cabrio grün